Trasimeno-Bohnenplätzchen mit geschmortem Radicchio

Bohnenplätzchen

Die kleinen feinen Trasimeno-Böhnchen wurden bereits in der Antike von Etruskern und Römern angebaut. Jahrhundertelang war die bunte Trasimeno-Bohne mit der weichen Schale und den leicht süßlichen Kräuteraromen eine wichtige Proteinquelle für die einheimische Bevölkerung rund um den Trasimenischen See. Gesund und zugleich äußerst wohlschmeckend. Ihr Nachteil: Sie muss von Hand angebaut und über Wochen geerntet werden, denn die Pflanze bringt gleichzeitig Blüten und Früchte hervor. 1 Stunde braucht ein geübter Pflücker, um 1 kg Bohnen zu ernten. Deshalb stellten viele Landwirte auf ertragreichere Intensivkulturen um. Mit den hochgezüchteten Industriebohnen konnte die Trasimeno-Bohne wirtschaftlich nicht mithalten. Geschmacklich allerdings ist sie die ungekrönte Königin der Bohnen. Seit 2000 steht “La Fagiolina del Trasimeno” unter dem Schutz von Slow Food.
Zubereitungszeit: 30 Minuten / Ruhezeit: 1 Stunde
Rezept für 2–3 Personen