Spitzkrautfleckerl

Krautfleckerl

Geht schnell, schmeckt gut und ist obendrein gesund: Nudelfleckerl mit Spitzkohl und Sanddorn. Das beliebte Gericht der österreichisch-böhmischen Küche wird in Wien mit kross gebratenen Kümmelspeckwürfelchen verfeinert. Glaubt man dem Wiener Schriftsteller Friedrich Torberg, dann schmecken Krautfleckerl am besten, wenn eine Spur weniger von ihnen vorhanden ist als der Hunde der Gäste groß ist.

Zubereitungszeit: 30 Minuten

Rezept:

Geschmortes Ochsenschwanzragout

Ochsenschwanzragout
Ein richtiges Sonntagsessen: Geschmorter Ochsenschwanz. Während das Fleisch sanft vor sich hin schmort, ist genug Zeit für eine Sonntagsspaziergang oder einen Kaffeeplausch. Die Sauce macht sich fast von alleine, denn der Ochsenschwanz enthält Kollagen, einen Gallertstoff, der die Sauce bindet und ihr ein kräftiges Aroma verleiht.

Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde
Schmoren: ca. 2 Stunden
Rezept

Spaghetti in Pergament mit Nordseekrabben

Nudelpäckchen
Feines aus dem Wattenmeer. Die nur 5–7 cm großen Nordseekrabben sind eigentlich Garnelen und die kleinsten Speisegarnelen der Welt. Ihr Nachteil: Sie müssen vor dem Verzehr aus ihrer Schale gelöst, also gepult werden. Nach dem Fang werden sie noch an Bord der Kutter in Meerwasser gekocht, weil sie sonst schnell verderben würden. Kenner schätzen ihr süßlich-russiges Aroma.

Zubereitungszeit: 30 Minuten
Garzeit: 15 Minuten
Rezept für 2 Personen

Quittenspalten in Wacholder-Kirsch-Sauce

QuittenIm September beginnt die Quittensaison, die bis November dauert. Viele kennen Quitten nur in Form von Gelee, Konfitüre oder als Saft. Das mag daran liegen, dass die leckeren Früchte nur gegart genießbar sind. Roh sind sie hart, holzig und sauer. Erst durch Erhitzen entwickeln sie ihr volles Aroma und  verleihen süßen wie herzhaften Gerichten eine herb-fruchtige Note. Quitten gehören zu den ältesten Obstarten und sind eng mit Apfel und Birne verwandt. Reife Früchte verströmen einen intensiven Duft und sollten im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Zubereitungszeit: 40 Minuten, Ruhezeit: 45 Minuten
Rezept für 2 Personen

Graubündner Capuns

CapunsCapuns sind das Synonym für bündnerische Kochkunst und Fantasie. Zusammen mit Maluns (gebratene Kartoffelnudeln) und Pizokels (große Spätzle aus Buchweizenmehl) gelten sie als die „Heiligen Drei“ der Küche in Graubünden. Sie beweisen, dass man auch mit einfachen Zutaten genussvoll kochen kann. Fast jede Familie hat ihr eigenes Rezept – und fast jedes Rezept seine eigene Geschichte. So gibt man beispielsweise in einigen Regionen in die Mitte der Füllung ein Stückchen Butter, das beim Garen der Mangoldwickel schmilzt. Dadurch entsteht in der Füllung ein kleines Loch – der Platz für die Seele der Capuns. Wichtiger Bestandteil der Füllung ist die Salsiz , eine luftgetrocknete, meist rechteckige Rohwurst aus Rind- und Schweinefleisch. In Herstellung und Geschmack ist sie der Salami ähnlich.

Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde
Rezept für 4–6 Personen

Mediterrane Rinderrouladen

Rinderroulade mediterran mit Kürbis und violetten KartoffelnEin Klassiker der deutschen Hausmannskost sind die Rinderrouladen. Das beliebte Familien-Sonntags-Gericht wird traditionell mit Speckstreifen, Gewürzgurken und Zwiebeln gefüllt und mit Salzkartoffeln und Blaukraut (Rotkohl) serviert. Passend zur Jahreszeit füllen wir das Fleisch mit Rucola, Staudensellerie und Pinienkernen. Geschmort werden die Rouladen mit südlichen Aromen in Tomatensauce. Dazu gibt es gebratenen Honig-Hokkaidokürbis. Und wer es ganz bunt auf dem Teller treiben will, greift zu lila Kartoffeln wie der Blauen Anneliese.

Zubereitungszeit: 1,5 Stunden
Rezept für 4 Personen

Kartoffelsuppe mit Wurzelgemüse

_Kartoffelsuppe

Keine andere Küche in Europa bietet eine so große regionale Vielzahl an Suppen wie die deutsche Küche. Während die Norddeutschen besonders gerne eine Hochzeitssuppe essen, begeistern sich die Bayern vor allem für Kartoffelsuppe. Über 100 Teller Suppe verzehrt jeder Deutsche pro Jahr – doch nur knapp die Hälfte davon werden noch selbst gekocht. Eigentlich schade, denn viele Suppen gelingen auch Kochanfängern mühelos. Mit den entsprechenden Zutaten vom Wochenmarkt sind sie außerdem eine preiswerte Hautmahlzeit, wie diese herzhafte Kartoffelsuppe, deren Gemüsezutaten sich problemlos den Jahreszeiten anpassen. In Süddeutschland und Österreich wird sie häufig mit frischem Bauernbrot serviert. Tipp: Ohne Würstl-Einlage schmeckt sie auch Vegetariern.

Zubereitungszeit: ca. 50 Minuten
Rezept für 4 Personen

Bananen Trifle

Trifle

Das Lieblingsdessert der englischen Küche. Schicht für Schicht purer Genuss. Traditionell besteht es aus Sahne, Obst und Biskuit, der mit Likör beträufelt wird. Wer es cremig und dennoch knusprig mag, ersetzt den Biskuit durch Kekse. Am besten eignet sich dafür Shortbread, kleines rundes oder rechteckiges Buttergebäck aus Weizen- und Reismehl, Butter und Rohrzucker, oft aufgepeppt mit Schokoladestückchen oder Ingwer. Am bekanntesten ist das schottische Walkers Shortbread. Der Gründer Joseph Walker eröffnete 1896 seine erste Bäckerei mit dem Ziel, das beste Shortbread der Welt zu backen. Ein Jahr verbrachte er jede freie Minute damit, sein Rezept zu perfektionieren. Wörtlich übersetzt bedeutet Trifle übrigens soviel wie Kleinigkeit oder Bagatelle. Ist es aber nicht – zumindest was Geschmack und Kalorien betrifft. Irgendwie schmeckt es wie die perfekte Mischung aus Kindergeburtstag, Sahneglück und süßer Sünde.

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten / Kühlzeit: 1 Stunde
Rezept für 2 Personen

Hokkaido-Auberginen-Lasagne

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Mit über 800 Sorten gilt der Kürbis, eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt, als ein Symbol für die Vielseitigkeit der Natur. Im Bio-Anbau ist der 1–2 Kilogramm schwere Hokkaido besonders beliebt, denn seine dicke Schale macht ihn fast resistent gegen Schädlinge. Köche und Feinschmecker schätzen den kleinen Kürbis mit dem orangegelben, knackigen Fruchtfleisch nicht nur wegen seines aromatischen, nussigen Geschmacks, sondern auch, weil man seine Schale mitessen kann.

Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde
Rezept für 4 Personen

 

Süßer Flammkuchen

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Knusprig, saftig und hauchdünn. Flammkuchen, auch Flammekueche oder Tarte flambée genannt, sind eine alte Elsässer Tradition. Ursprünglich wurden die kleinen dünnen Teigfladen in den öffentlichen Backhäusern gebacken, um die Hitze der mit Holz befeuerten Öfen zu prüfen. Waren die “Flammkuchen” in 2–3 Minuten fertig, hatte der Ofen die richtige Temperatur zum Brotbacken. Die Liebe der Elsässer zu ihrem Flammkuchen ist bis heute ungebrochen. Rund ums Jahr werden sie in vielen Gasthöfen und Restaurants auf großen Holzbrettern serviert. Der Belag variiert je nach Region und Saison: Crème fraîche, Zwiebeln und Schinkenspeck (der Klassiker), Münster- oder Blauschimmelkäse und frische Waldpilze (der Herzhafte), Lachs, Ziegenkäse und Feigen (der Trendsetter) oder Apfel/Birne, Zucker und Zimt (der Süße).

Zubereitungszeit: 20 Minuten
Rezept für 2 Personen