Spitzkrautfleckerl

Krautfleckerl

Geht schnell, schmeckt gut und ist obendrein gesund: Nudelfleckerl mit Spitzkohl und Sanddorn. Das beliebte Gericht der österreichisch-böhmischen Küche wird in Wien mit kross gebratenen Kümmelspeckwürfelchen verfeinert. Glaubt man dem Wiener Schriftsteller Friedrich Torberg, dann schmecken Krautfleckerl am besten, wenn eine Spur weniger von ihnen vorhanden ist als der Hunde der Gäste groß ist.

Zubereitungszeit: 30 Minuten

Rezept:

Spaghetti mit Rindfleischstreifen

Spaghettata

Pasta richtig zu kochen ist ein Kinderspiel. Der Topf dafür sollte groß sein und möglichst breit, damit sich die Hitze gleichmäßig verteilen kann. In der Regel rechnet man 1 Liter Wasser und 10 Gramm Salz pro 100 Gramm Nudeln. Wenn das Wasser kocht, wird zuerst das Salz zugefügt, dann werden die Nudeln hineingegeben. Kurz umrühren, damit die Nudeln nicht zusammenkleben, und die Pasta anschließend in der auf der Verpackung angegeben Kochzeit garen, dabei gelegentlich umrühren. Kurz vor Ende der vorgeschlagenen Garzeit sollte man eine Garprobe machen. Dafür eine Nudel aus dem Topf nehmen und mit einer Gabel zerteilen. Sieht man im Inneren einen weißen Kreis oder ein Pünktchen, müssen die Nudeln noch etwas kochen. Haben die Nudeln eine gleichmäßige Farbe, sind sie fertig, al dente. Das ist das ganze Geheimnis einer perfekt gekochten Pasta.
Zubereitungszeit: 30 Minuten
Rezept für 2 Personen

Süßer Flammkuchen

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Knusprig, saftig und hauchdünn. Flammkuchen, auch Flammekueche oder Tarte flambée genannt, sind eine alte Elsässer Tradition. Ursprünglich wurden die kleinen dünnen Teigfladen in den öffentlichen Backhäusern gebacken, um die Hitze der mit Holz befeuerten Öfen zu prüfen. Waren die “Flammkuchen” in 2–3 Minuten fertig, hatte der Ofen die richtige Temperatur zum Brotbacken. Die Liebe der Elsässer zu ihrem Flammkuchen ist bis heute ungebrochen. Rund ums Jahr werden sie in vielen Gasthöfen und Restaurants auf großen Holzbrettern serviert. Der Belag variiert je nach Region und Saison: Crème fraîche, Zwiebeln und Schinkenspeck (der Klassiker), Münster- oder Blauschimmelkäse und frische Waldpilze (der Herzhafte), Lachs, Ziegenkäse und Feigen (der Trendsetter) oder Apfel/Birne, Zucker und Zimt (der Süße).

Zubereitungszeit: 20 Minuten
Rezept für 2 Personen

Frittata mit Mönchsbart

Frittata_MönchsbartEiner der ersten kulinarischen Frühlingsboten von Italiens Küsten ist der Mönchsbart (Barba di Frate). Das Wildkraut mit den knackigen grünen Stielen, die optisch ein wenig an Schnittlauch erinnern, hat ein säuerlich-salzig-erdiges Aroma. Es schmeckt ungefähr wie eine Kreuzung aus Sauerampfer und Spinat mit einer Prise Meer. In Italien ist es eine beliebte Beilage zu Fischgerichten. Aber auch für Salate und Pastagerichte eignet sich der vitaminreiche Mönchsbart sehr gut. Die Saison ist kurz: Sie beginnt Mitte Februar und dauert nur sechs Wochen.

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten
Rezept für 2 Personen